Archiv für den Monat September, 2011
Der Deutsche St. Paulus Dom zu Münster
Eingetragen am 29 Sep. 2011
Jeder kennt meine Vorliebe für alte Kirchen in Deutschland und so ist es nicht verwunderlich das ich in Münster als erstes den Dom besucht habe. Heute schreibe ich euch hier was ich an wissenswertem herausgefunden habe und was ihr wissen solltet wenn ihr diese Sehenswürdigkeit besuchen wollt. Der St. Paulus Dom in Münster gehört zu den wichtigsten Gebäuden von historischer Bedeutung. Es gehört zu den absoluten Wahrzeichen der Stadt Münster und vor allem des Bistums Münster welches im Jahre 805 gegründet wurde.
Die Grundsteinlegung des ersten Doms erfolgte im Jahre 805 bis zum Jahre 1377 und ist auch als Ludgerus Dom bezeichnet worden. Der zweite Dom entstand im Jahre 990-1225 und wurde unmittelbar in der Nähe zum ersten Dom errichtet. Der Dom, wie wir ihn heutzutage sehen und kennen ist der so genannte dritte Dom, dessen Bau im Jahre 1225 bis zu heutigen Gegenwart Bestand hat. Anders als die Dombauten zuvor war nicht mehr der Bischof der Bauherr dieses Doms, sondern das Kapitel des neuen Domes und die Bauzeit hier zu Betrug fast 40 Jahre. Er wurde von einem Bischof namens Gerhard von der Mark geweiht. Wichtige architektonische Eckpunkte sind zum Beispiel der Kreuzgang des Domes der sich im Westflügel befindet und das Querschiff, welches im Stil der Gotik angefertigt wurde. Weiterhin befindet sich ein Domfriedhof im Innenhof des Kreuzganges.
Das Westwerk das Doms ist laut den Bischofschroniken um das Jahr 1192 als Anbau zu dem ottonischen Dom entstanden. Dabei sind die beiden Kirchtürme an der Westseite der Domkirche gemeint. Das spät gotische Westportal war in der Ursprungsform im Westwerk noch nicht zu sehen und entstand erst im Jahre 1516. Im Zweiten Weltkrieg wurde der Turm stark beschädigt und so sehen wir bei dem Westportal eine stark abgeänderte und vereinfachte Form, denn die ursprüngliche Form wurde bei den Renovierungsarbeiten nicht wiederhergestellt.
Wenn man einen Blick auf den Dom wirft, so fallen einem natürlich sofort die beiden romantischen Türme ins Auge und man kann annehmen, dass sie identisch sind. Sie unterscheiden sich aber deutlich in ihrem Massen und so ist der Turm in Ost-West-Richtung größer als der Ton in Nord Süd Richtung. Die beiden Türme haben ein Dach in Pyramiden Form welches im Jahre 1725 mit Kupfer verkleidet worden ist. Wahrscheinlich ist dieses aber auch nicht die Ursprungsform, sondern es gibt Aufzeichnungen die belegen das die Stromspitzen früher mit Blei gedeckt waren.
Die Kapelle die unterhalb des Nordturms liegt ist dem heiligen Petrus geweiht und sie liegt 75 cm unterhalb des Westquerschiffs. In ihr lag sehr wahrscheinlich seit dem 14. Jahrhundert die Schatzkammer und sie war in der ursprünglichen Form verschlossen. Der Schatz war der so genannte münstersche Domschatz und ab 1793-1794 wurde dort auch der Kölner Domschatz aufbewahrt, den die Franzosen dort aus Sicherheitsgründen verwahrt haben. Im Zweiten Weltkrieg ist auch der Nordturm stark beschädigt worden und zwei der Geschosse sind darauf hin eingestürzt. Beim Wiederaufbau wurden diese Stockwerke wiederhergestellt und das Innere des Turms ebenso renoviert.
In der Katharinenkapelle im Südturm befand sich seit dem 17. Jahrhundert das so genannte Heilige Grab über das im Jahre 1685 beschlossen wurde es in ein beständiges Grab umzuwandeln wobei auch der Altar entfernt wurde um den Gottesdienst zum Primaraltar zu verlegen. Der Südturm ist im Zweiten Weltkrieg komplett ausgebrannt. Bei den anschließenden Renovierungsarbeiten wurden die beiden Kapellen dann wieder in Stand gesetzt und die Katharinenkapelle fungierte daraufhin bis zum Jahre 2003 als Taufkapelle.
Das so genannte Paradies des Doms ist ein zweigeschossige Vorbau am Ende vom Westquerschiff, was über eine Vorhalle verfügte. Hier wurden Send- und Hofgerichte abgehalten. Das Innere des Paradieses wird von überlebensgroßen Steinfiguren verziert und so findet man dort die zwölf Apostel und Heilige sowie Stifter. Das Kreuz im Sankt Paulus Dom wird auch Triumphkreuz genannt und wurde ursprünglich als Wandkreuz gefertigt. Es ist 3,55 m hoch und 2,62 m breit und ist aus Eiche. Die Christusfigur selbst ist 2,22 m Und 1,98 breit. Im Inneren des Doms befindet sich ebenso eine so genannte astronomische Uhr die auch ein Glockenspiel hat und auch ebenso die Mondphasen und Planetenstellung anzeigt. Außerdem hat sie auch einen ewigen Kalender, der bis zum Jahr 2071 reicht.
Gottesdienste und Veranstaltungen:
Sonntag und feiertags: 10:00 Uhr Kapitelsamt
Sonntag: 7:00 Uhr, 8:30 Uhr, 11:30 Uhr und 18:30 Uhr Messe feiern
Sonntag und feiertags: 15:00 Uhr gesungene deutsche Vesper
Werktags: 7:00 Uhr, 8:30 Uhr und 12:15 Uhr Heilige Messe
Werktags: 17:15 Uhr gesungene deutsche Vesper im Westchor
Samstags: 15:00 Uhr lateinische Vesper in der Sakramentskapelle
Wer die Zeit findet auf seiner Tour durch Deutschland sollte sich auf jedne Fall mal Münster und seine Sehenswürdigkeiten anschauen. Ihr werdet es bestimmt nicht bereuen mal durch die Bundesrepublik Deutschland zu reisen
Bundesrepublik Deutschland praesentiert Porta Nigra ein Wahrzeichen der Stadt Trier
Eingetragen am 17 Sep. 2011
Bei meinen Reisen durch Deutschland bin ich immer wieder auch in Trier gewesen die ja bekanntlich Deutschlands älteste Stadt ist. Besonders bleibt mir dabei immer wieder das Porta Nigra in Erinnerung. Ein Römisches Tor welches grob im Jahr 180 nach Christus als eins von 4 großen Stadttoren gebaut wurde. Heute ist das Stadttor ein bekanntes Wahrzeichen der Stadt welches von den Trierern meist nur noch Porta genannt wird. Seinen Namen hat das Porta Nigra (Schwarzes Tor) im Mittelalter erhalten als der Sandstein anfing sich dunkel zu verfärben. Als Teil der Trierer Stadtmauer ist das Tor bis heute das am besten erhaltene Römische Stadttor in Deutschland zählt.
Das Tor diente ursprünglich wie fast alle großen Stadttore in der Bundesrepublik Deutschland der Verteidigung der Städte von denen Katapulte und Bogenschützen die Angreifer abwehren konnten. Ab dem Jahr 1028 wurde das Porta Nigra zu einer Kirche umgebaut nachdem sich ein Einsiedler sich im Porta hatte einmauern lassen. Als der Eremit starb wurde das Porta Nigra durch den Erzbischof Poppo von Trier zu einer Kirche umgebaut. Bei diesem Umbau wurde dann auch ein Turm des Tores eingerissen und der Rest des Römischen Baus wurde zur Kirche umgebaut.
Die Täglichen Öffnungszeiten sind täglich von 9 bis 16 Uhr
Eintrittspreise
Erwachsene 2,10 Euro
Kinder 1,00 Euro
Rentner 1,60 Euro
Es gibt Sammeleintrittskarten die für mehrer historische Bauwerke in Trier gelten. Leider habe ich hier vergessen mir den Preis zu notieren. Denke aber das es sich rentiert wenn man mehr als eine historisches Bauwerk besucht.
Wer Lust hat in Trier ein paar Sehenswürdigkeiten zu bewundern sollte auf jeden Fall auch das Porto Nigra besuchen. Es ist auf jeden Fall einen Besuch wert.
Dresdener Frauenkirche und ihre Geschichte
Eingetragen am 15 Sep. 2011

Die Frauenkirche, welche im Jahr 1726 in Bau gegangen ist und 17 Jahre später (1743) fertig gestellte wurde ist bis heute eines der bedeutendsten Bauten in Deutschland. Wurde allerdings im zweiten Weltkrieg nahezu vollständig zerstört und diente zur Zeit der DDR als Mahnmal gegen den Krieg und die Zerstörung und erst mit der Vereinigung wurde im Jahr 1994 begonnen die Kirche wieder aufzubauen um sie in altem und neuen Glanz wieder erstrahlen zu lassen. Hierfür wurden Spendengelder aus der gesamten Welt gesammelt und schlussendlich im Jahr 2005 war es dann so weit und die Kirche erhob sich wie einst zu ihrer damaligen Zeit nun über den Neumarkt von Dresden.
Eine der Besonderheiten der Frauenkirche ist die gigantische Steinkuppel welche gleichzeitig auch die größte ihrer Art nördlich der Alpen ist. Musste sie zu der Damaligen Zeit immer wieder durch Metallklammern und Bandagen gestützt werden, da die Stützpfeiler auf welchem sie stand aus zu weichem Stein gefertigt wurden. Da man heute diese Probleme kannte, wird uns die neue Frauenkirche wohl noch sehr lange in ihrer vollen Pracht erhalten bleiben.
Die im Barocken Baustil gehaltene Kuppen und Kirche zieht bis heute die Menschen magisch an und ist eines, wenn nicht auch gleich das schönste Motiv für wunderbare Bilder ist und wirklich nur zu empfehlen ihr mal einen Besuch abzustatten. Aber nicht nur äußerlich ist die Dresdener Frauenkirche ein wahrhaft Monumentales Gebäude und Sehenswürdigkeit, sondern auch ihr inneres hat sehr viel zu bieten und immer einen Besuch wert! Leider sei hierbei gesagt das es nicht erlaubt ist im inneren der Frauenkirche Fotos zu machen, weshalb wir hier auch keine veröffentlichen können.
Wenn sie das innere der Kirche besichtigen möchten, können sie dies Mo. – Fr. zwischen 10-12 Uhr, sowie 13-18 Uhr tun. An Wochenenden gelten die selben Zeiten, allerdings nur eingeschränkt, da in der Frauenkirche am Wochenende Trauungen, Taufen, Gottesdienste oder auch Konzerte stattfinden, in welcher keine Besichtigung als solches Möglich ist, allerdings sind die Gottesdienste jederzeit zu besuchen. Genauere Informationen hierfür können sie dem Veranstaltungskalender der Frauenkirche entnehmen.
