Informationen über die Frauenkirche in München

Eingetragen am 25 Nov. 2011

Informationen über die Frauenkirche in MünchenImmer wenn mich meine Deutschlandreisen nach München führen, dann besuche ich sehr gerne die Frauenkirche in München. Sie befindet sich in der Münchner Altstadt und zählt als das Wahrzeichen der bayerischen Landeshauptstadt München. Die Frauenkirche es insgesamt 109 m lang, 37 m hoch und 40 m breit und ist ein spätgotischer Backsteinbau. Schon der Blick von außen auf die wunderschöne Kirche ist meine Vorfreude auf das Innere des Doms größer und größer werden. Die beiden Kirchtürme ragen fast 100 m in den Himmel von München und überragen alle anderen Gebäude um ein weites, da die Stadtverwaltung von München keine höheren Gebäude als 100 m in München zulässt der Südturm ist ein paar Zentimeter kleiner  als der Nordturm und als Tourist kann man den Südturm steigen und hat einen wunderbaren Ausblick auf die Stadt von München und die nahen Alpen. Wenn man die Kirche betritt, dann sieht man erst einmal die weiträumig diese Kirche ist, denn sie bietet ca. 20.000 Menschen Platz. Betritt man die Kirche durch den Haupteingang, so blickt man auf das Hauptschiff des Doms. Das Innere die Kirche ist sehr hell und man kann von der Vorhalle aus die elf sollen Paare sehen, die die Kirche tragen. In der Eingangshalle in der Raummitte befindet sich der so genannte Teufelstritt, das ist ein Fußabdruck dem Boden der Kirche, von dem aus im Jahre 1620-1858 kein einziges Fenster zu sehen war. Der sage nach hat der Teufel die Kirche betreten und genau an dieser Stelle stehend hatte er kein Fenster sehen können und hat vor Lachen auf gestampft, so dass dieser Abdruck zurückgeblieben ist. Als er dann jedoch einen weiteren Schritt nach vorne machte sah er viele Fenster auf einmal und er musste einsehen, dass er sich geirrt hat. Im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche durch Luftangriffe im Jahre 1944 schwer beschädigt und das Hallengewölbe ist teilweise eingestürzt. Außerdem wurde die Einrichtung dabei fast gänzlich zerstört oder geplündert.Die Krypta, wie wir sie heute kennen entstand schon im Jahre 1971 und wurde nach Kriegsende bei dem Wiederaufbau der Münchner Frauenkirche vergrößert. An den Inschriften der Eingangswand kann man sehen wir dort begraben liegt und dazu gehören zum Beispiel:

  • Kaiser Ludwig IV der Bayer
  • Herzog Ludwig
  • Ludwig V, Markgraf von Brandenburg, Herzog von Oberbayern
  • Siegmund, Herzog von Bayern München
  • Albrecht IV, Herzog von Bayern München
  • Wilhelm IV, Herzog von Bayern
  • Albrecht V, Herzog von Bayern
  • Prinzessin Notburga Karolina Maria (Tochter von König Ludwig III.)
  • Prinz Wolfgang (Sohn von König Ludwig III.)
  • Ludwig III., König von Bayern

In der Kapitelgruft, welche durch die Mitte der Südwand zu betreten ist befinden sich etwa 100 Gräber von Stiftskanonikern und Münchener Patriziern und Adligen aus der Zeit vom 17. Jahrhundert. Weiterhin befinden sich die Erzbischöfe hier, die bis 1917 hier bestattet wurden. In der Krypta befindet sich weiter noch ein kleiner Altar, so dass man hier auch Gottesdienste feiern kann. In der Münchner Frauenkirche befinden sich insgesamt vier Orgeln, wobei die so genannte Andreasorgel von der Hauptorgel aus Spielbar ist. Die Hauptorgel befindet sich auf der Westempore. Des weiteren gibt es noch eine zweimanualige die Holzorgel und eine einmanualige Truhenorgel. Die Münchner Frauenkirche hat eine Menge verschiedener Kapellen und so gibt es zum einen die Dreikönigskapelle, in der ein Altar aus dem Jahre 1468 steht.Die Thomas- und Korbiniankapelle hat einen Altar, der dem Apostel Thomas schon im Jahre 1349 geweiht wurde. In der Kapelle des heiligen Blasius und der unschuldigen Kindlein befindet sich das Altarbild des Ecce-Homo-Themas von 1599. Die Kapelle der Heiligen Sebastian und Agnes der Priesterbruderschaft ist nach alter Tradition ein Begräbnisplatz für die Priesterbruderschaft. Hier befinden sich auch die erst aus dem Jahre 1620, die die Schutzmantelmadonna zeigen, sowie den Dulder Ijob, den Evangelisten Johannes und den Propheten Enoch. In der Münchner Frauenkirche gibt es insgesamt zehn Glocken, wobei die 1451 gegossene schwere Winklerin alleine 2 t wiegt und sich im Nordturm befindet. Noch größer und schwerer ist jedoch die Susanna oder die Salveglocke, die wahrscheinlich die schwerste Kirchenglocke in ganz Bayern ist und einen wunderschönen Klang hat. Diese Glocke wiegt ca. 9 t und sie erklingt seit 1994 jeden Sonntagabend zum Abschluss der Vesper und an den höchsten Feiertagen sowie zur Behandlung und zum Abend läuten.

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