Tag: Berlin

Die Siegessäule in der Landeshauptstadt Berlin

Eingetragen am 14 Mrz. 2012

Ehemaliges Kriegssymbol wird zum Szene-Party-Treffpunkt
Eines der vielen Berliner Wahrzeichen und beliebtes Postkartenmotiv: die Siegessäule der Siegesgöttin Viktoria.

Die 69 Meter hohe Siegessäule wurde 1873 eröffnet und gilt als Nationaldenkmal, dass an die deutsch-preußischen Siege gegen Frankreich (1870/1871), Österreich (1866) und Dänemark (1864) erinnert. Ursprünglich stand sie vor dem Reichstagsgebäude auf dem Königsplatz (Platz der Republik), heute befindet sie sich als zentraler Mittelpunkt des „großen Sterns“ – dem großen Kreisverkehr im Berliner Tiergarten.

Im Sockel der Säule befinden sich die Geschützrohre aus den Kriegen. Die Innenwand des Säulengangs besitzt Mosaike, die die aus dem deutsch-französischen Krieg entstandene Einheit des Landes darstellt. Die Figur der Viktoria ist 8 Meter hoch, hat auf dem Haupte einen Lorbeerkranz und trägt den Spitznamen „Goldelse“. Sie thront und wacht förmlich über das Geschehen. Erst 2010 wurde die Siegessäule für etwa 4 Millionen Euro saniert und kann seitdem auch wieder von Innen besichtigt werden.

Die Viktoria, die Kriegsgöttin der Mythologie, hat hier am „Großen Stern“ übrigens Gesellschaft von Statuen von Otto von Bismark, vom Generalfeldmarschall Moltke, sowie vom Kriegsminister Albrecht von Roon.

Party Mittelpunkt
Mit der Wiedervereinigung wurde das „ehemalige“ Kriegssymbol ein bedeutender Treffpunkt und wichtiger Platz.

Viele Jahre tanzten Hunderttausende rund um den großen Stern und die Siegessäule das große Finale der Love-Parade. Hier wurde die WM-Rückkehrer, die Deutsche Fußball Nationalmannschaft, gefeiert und 2008 kein geringerer als Barack Obama bei seiner Rede bejubelt.

Der Aufstieg zur Aussichtsplattform der Siegessäule führt durch einen Tunnelgang zum „Großen Stern“ 285 Stufen hinauf und belohnt mit einem absolut einmaligen Rundblick über das Stadtgebiet sowie den Tiergarten. Wer also die Straße des 17. Juni, den Reichstag 2, ein Teil des Botschaftsviertel und vieles mehr sehen möchte, der sollte sich dieses Highlight bei einer Städtereise nach Berlin auf keinen Fall entgehen lassen.

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Die Berliner Mauer

Eingetragen am 02 Feb. 2012

Gebaut, verflucht und heute „verschwunden“
In den Köpfen vieler, wird die Berliner Mauer (1961-1989) vermutlich für alle Zeiten einen Platz einnehmen – zu viel Geschichte, zu viel Schicksal, zu viel Leid, um für immer zu vergessen.
Und doch: Wer nach Berlin reist, der wird sich wundern, vielleicht sogar ein wenig enttäuscht sein, denn die Berliner Mauer ist aus dem wiedervereinigten Berlin „verschwunden“. Berlins berühmtestes Mauerwerk, DIE Mauern Deutschlands, sind kaum noch zu sehen – was kaum einer für möglich gehalten hat, ist wahr geworden: Zwei, einst getrennte Stadthälften, sind zusammen gewachsen. Die Überreste der alten DDR-Grenzanlagen jagen keine Angst mehr ein, werden „nur noch“ aufbewahrt. Es gibt einige Gedenkstätten, Gedenkorte und Tafeln der Opfer, die die Mauer forderte.

Nahezu jeder kennt die Geschichte der Berliner Mauer und es ist wichtig, sie all denen zu erzählen, zu zeigen, die zu jung waren, zu „geschichtsresistent“ sind – denn diese Berliner Mauer ist ein Teil Deutschlands, auch heute noch!
Am 13. August 1961 wurde der Bau der Berliner Mauer begonnen, der Riegel zu West-Berlin sollte für immer geschlossen werden. Vielerorts in Berlin wird auf anschauliche, (be)greifbare Weise die Geschichte des Grenzübergangs erzählt – der Checkpoint Charly ist nur ein Erinnerungsort von vielen.
Die DDR-Grenzsoldaten hatten Schießbefehl auf Jeden, der ungesetzlich die Grenze überschritt, überschreiten wollte. Es heißt, dass bis zu 240 Menschen bei den Versuchen getötet wurden, wie viele es wirklich waren, ist unbekannt.

Eindrucksvolle Zahlen der Berliner Mauer
Die Berliner Mauer war etwa 160 km lang, knapp über 100 km waren aus einer Betonplattenwand, der Rest aus Metallgitterzaun. Ein Mauersegment war 3,60 Meter hoch, 1,20 Meter breit und wog 2,6 Tonnen. 302 Beobachtungstürme, 20 Bunker und 259 Laufanlagen für Hunde waren entlang der Berliner Mauer positioniert.

Ausstellungsinhalte und Informationen zum „Verständnis“
In einer Vielzahl von Ausstellungen werden die bedeutenden Orte erläutert, auf die Entstehung und der Ausbau der Berliner Mauer eingegangen, man sieht Reste und Spuren, erfährt die Hintergründe für den Bau des Mauer. Für Kinder gibt es eigene, sehr anschauliche Vorträge und Erklärungen.
Viele Fragen werden beantwortet: Wer teilte Berlin und warum? Wie wurde West-Berlin zu einer Insel mitten in der DDR? Wie sah die Berliner Mauer aus? Wie kann man sich einen Grenzübergang vorstellen?

Fluchtversuche – geglückte und misslungene
Eine Flucht aus der DDR oder aus dem Osten Berlins war unmöglich – fast, denn Etliche versuchten ihr „Glück“, einige mit Erfolg, doch die meisten wurden entdeckt, verletzt oder umgebracht. Die Beweggründe zur Flucht waren vollkommen unterschiedlich. Bildergalerien, Briefe, Filme berichten an vielen Gedenkstätten über gescheiterte und geglückte Fluchten in die vermeintliche Freiheit.

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Schloss Charlottenburg in Berlin

Eingetragen am 11 Nov. 2011

Schloss Charlottenburg in BerlinDas Schloss Charlottenburg in Berlin ist das prunkvollste Schloss der Familie von Hohenzollern. Allein die hübsche Parkanlage zieht im Sommer Spaziergänger an, zu verweilen und zu träumen. Das Hauptgebäude des Schlosses selbst erstrahlt in farbenfroher und stilvoller Pracht. Für jeden der die Sehenswürdigkeiten in Deutschland besuchen will zählen die Schlösser in der Bundesrepublik bestimmt zu den besonderen Ereignissen.

Ein geschichtsträchtiges Schloss in Berlin
Bis zu seinem heutigen Aussehen war es jedoch ein langer Weg, denn das Schloss wurde mehrfach umgebaut. Zunächst wurde es im Zeitraum von 1695 bis 1699 nach den Bauplänen des Deutschen Architekten Arnold Nehring errichtet. Die Erbauung wurde von Sophie Charlotte, der Ehefrau des Kurfürsten Friedrichs III., in Auftrag gegeben. Unter dem Namen Lietzenburger Schloss sollte ein italienisches Kunstwerk im Barockstil entstehen.
In den Jahren um 1702 bis 1713 begannen die ersten Umbaumaßnahmen. Das deutsche Schloss verwandelte sich zunehmend in eine Dreiflügelanlage mit einem Turm, einer Kapelle und einer Orangerie. In den 40er-Jahren des 18. Jahrhunderts errichtete der Architekt Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff dann den Neuen Flügel des Berliner Schlosses.

Die Rekonstruierung
Im späteren Verlauf musste das Schloss Charlottenburg aufgrund der schweren Kriegsschäden im Zweiten Weltkrieg rekonstruiert werden. Bis etwa 1970 dauerten die Arbeiten an. Nach dem Wiederaufbau können Interessierte nunmehr wieder die antiken historischen Räume, wie die Eichengalerie, die Goldene Galerie, den Weißen Saal und das Porzellankabinett, im Schloss besichtigen.
Auch der Schlossgarten wurde im Laufe der Zeit mehrmals umgestaltet. Dieser entwickelte sich vom Barockgarten im 17. Jahrhundert zum englischen Landschaftsgarten im 18. Jahrhundert. Da der Schlossgarten im Krieg ebenfalls vollständig zerstört wurde, kehrte man beim Wiederaufbau zu der ursprünglichen Gestaltungsart zurück. Der Schlosspark beherbergt zudem weitere geschichtsträchtige Gebäude, wie das Haus Belvedere mit einer Berliner Porzellan-Sammlung, den Neuen Pavillon mit einer Reihe wertvoller Kunstgegenstände oder das zu Ehren Königin Luise erbaute Mausoleum, die ebenfalls besichtigt werden können. Der barocke Schlosspark ist aber ein ebenso attraktives Erlebnis. Von der Spree begrenzt und symmetrisch angelegt wird er mit einer bunt geschmückten Parkallee, kleinen Seen und einem märchenhaften achteckigen Brunnen geziert.

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Die Hauptstadt Berlin und die Museumsinsel

Eingetragen am 07 Okt. 2011

Für die Freunde von Museen werde ich euch heute die Museumsinel in Berlin schreiben. Die Museumsinsel in Berlin ist der nördlichste Punkt der Spreeinsel mitten in der Innenstadt. Sie gilt als Zentrum der Berliner Museumslandschaft und wird jährlich von zahlreichen Touristen aus der ganzen Welt besucht. Im Jahr 1999 ernannte die UNESCO die Museumsinsel zum Weltkulturerbe, was sonst noch keinem baulichen und kulturellen Ensemble auf diesem Planeten gelungen ist. Kulturliebhaber mieten häufig eine günstige Ferienwohnung in Berlin und machen sich anschließend auf, den Weg um die bundesdeutsche Landeshauptstadt zu erkunden. Keine andere Stadt war in historischer und politischer Hinsicht von so hoher Bedeutung für Deutschland wie Berlin. In den fünf Museen der Museumsinsel geht es jedoch nicht nur um die deutsche Geschichte von 1871 bis zum Mauerfall. Es geht hauptsächlich um archäologische Sammlungen und Kunst im 19. Jahrhundert.

Vor der Wende waren die Sammlungen nach Zonen getrennt, und nach der Wiedervereinigung begann die Stadt Berlin mit dem Zusammenschluss einzelner Museen. Man kann also sagen, dass parallel zur politischen Wiedervereinigung Deutschlands auch eine kulturelle Grenze innerhalb Berlins aufgelöst wurde. Für die Zukunft gibt es Pläne, sämtliche Museen gemeinsam in der Öffentlichkeit zu präsentieren. Geplant ist ein neues Eingangsgebäude, welches im Jahr 2012 eröffnet werden und im Anschluss als Zentraleingang für die komplette Insel fungieren soll. Außerdem wird es eine Rolle als Informationszentrum einnehmen, in welchem Veranstaltungsräume, Restaurants, Café und Shop des Museums zu finden sein werden. Die für den Masterplan entstehenden Kosten werden von der Bundesrepublik Deutschland getragen. Der Betrag liegt schätzungsweise bei ca. 1,5 Milliarden Euro.

Die Museen der Museumsinsel

Im Alten Museum kann man sich diverse Fundstücke aus der griechischen Antike anschauen. Dabei handelt es sich um Gegenstände wie Waffen, Schmuck und Skulpturen ebenso wie Werke aus dem Bereich der Bildenden Kunst. Auf der 1. Etage werden seit 2010 Ausstellungsstücke der Römer und Etrusker zur Schau gestellt, nachdem das Obergeschoss 4 Jahre lang das Ägyptische Museum beherbergt hatte. Dieses befindet sich mittlerweile im Neuen Museum, in welchem auch die Papyrussammlung mit der Büste von Nofretete zu sehen ist. Aus der Ur- und Frühgeschichte spielen hier die Kopien des Schliemann-Goldes aus Troja eine tragende Rolle, aber auch das frühe Mittelalter und einige spätere Epochen finden in diesem Museum ihre Berücksichtigung. Das Pergamonmuseum besteht aus drei Flügeln, in welchen die Antikensammlung, das Vorderasiatische Museum sowie das Museum für Islamische Kunst untergebracht sind. Der Bau eines weiteren vierten Flügels ist bereits in Planung, der für das Ägyptische Museum vorgesehen ist. In der Alten Nationalgalerie gibt es Bilder und Skulpturen aus dem 19. Jahrhundert zu sehen, die von unterschiedlichen Künstlern mit verschiedener Herkunft stammen. Caspar David Friedrich ist dort vertreten, Impressionisten aus Frankreich werden auch berücksichtigt, und Werke der Fresken der Nazarener, die einst in Rom tätig waren sind dort auch ausgestellt. Das Bode-Museum besteht aus dem Museum für byzantinische Kunstwerke, der Skulpturensammlung, dem Münzkabinett und der Gemäldegalerie. Somit ist das ein bunter Querschnitt aus mehreren historischen Epochen und Lebensräumen, der mit Sicherheit keine Wünsche offen lässt. Das Pergamonmuseum gilt als die meistbesuchte Einrichtung der Museumsinsel, gefolgt vom Alten Museum.

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Das geschichtsträchtige Brandenburger Tor

Eingetragen am 09 Jul. 2011

Brandenburger Tor  Pariser Platz  Brandenburger Tor

Auf dem Pariser Platz steht eines der wohl geschichtsträchtigen Nationalsymbole von Deutschland. Ist es heute auch ganz klar das berühmteste Wahrzeichen von Berlin. Das im Jahr 1788 begonnene Projekt von Carl Gotthard Langhans wurde bereits im Jahr 1791 beendet und orientiert sich stark an der Athener Akropolis. War es damals als entsprechend würdiger Abschluss der Prachtstraße erdacht. Die Skulptur auf dem Brandenburger Tor wurde von Johann Gottfried Schadow entworfen und wird Quadriga genannt, ein von vier Pferden gezogener Streitwagen in welchem die geflügelte Siegesgöttin Viktoria steht. Sowie zwei weiteren Göttern in den Torhäusern. Zum einen sei die Göttin Minerva mit Lanze und zum anderen Mars mit Schwert, welches allerdings in der Scheide steckt.
Das Brandenburger Tor wurde im laufe der Jahre mehrfach stark beschädigt und wieder restauriert. Zuletzt wurde es am Tag der Deutschen Einheit, also am 03.10 im Jahr 2002 nach zwei Jahren Restaurationsarbeit wieder in stand gesetzt und der Öffentlichkeit präsentiert, wodurch es erneut zu einem wahren Publikumsmagneten aus aller Welt wurde. Eine weitere Besonderheit ist der so genannte Raum der Stille im nördlichen Torhaus, welches in der unruhigen und schnelllebigen Welt einer Weltstadt einen Platz der Einkehr schaffen soll.
Da das Brandenburger Tor mittlerweile als das Wahrzeichen für die Deutsche Einheit gilt findet man es auch auf sehr vielen Deutschen Münzen, Briefmarken und auch auf dem alten 5 DM Schein.
Zu Sylvester findet am Brandenburger Tor mittlerweile eine der wohl größten Partys der Welt statt, welches mehr als hunderttausende Besucher aus der ganzen Welt in die Stadt treibt. Es ist nicht nur die Sylvesterparty die das Brandenburger Tor zu einem besonderen Platz macht, sondern auch viele andere Veranstaltungen welche direkt am Brandenburger Tor stattfinden wodurch es auf diese weise Jahr für Jahr zu einem besonderen Platz für Bekanntmachungen wird.

Brandenburger Tor  Brandenburger Tor Quadriga

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